Start / Handball / News
20.06.2016

16. offene Deutsche Meisterschaft der Berufsfeuerwehren im Hallenhandball

Auch dieses Jahr nahm wieder eine Mannschaft der Berliner Feuerwehr an den offenen deutschen Meisterschaften der Berufsfeuerwehren im Hallenhandball teil. Wie jedes Jahr kümmert sich die Abteilung Handball der BSG Berliner Feuerwehr um die Teilnahme und meldete die Mannschaft zum Turnier.;

Im Dezember musste die BF Bielefeld kurzfristig die Ausrichtung des Turniers absagen. Die geplante Spielstätte wurde als Flüchtlingsunterkunft gebraucht. Dafür sprangen recht schnell und unkompliziert die Kollegen der BF Duisburg ein. Und es sei vorab gesagt, für die Kürze der Vorbereitungszeit stellten sie ein tolles Event auf die Beine. So machte sich also am 17. Juni eine Delegation der Berufsfeuerwehr Berlin, bestehend aus 15 Spielern und 9 Schlachtenbummlern, auf den Weg nach Duisburg. Nachdem am Abend des Anreisetages das jährliche Wiedersehen mit unseren engen Freunden aus Hamburg und Dortmund in einer gemütlichen Gasthausbrauerei gefeiert wurde, stand am folgenden Samstag das Turnier auf dem Plan. Man traf sich um 09:00 Uhr in der Sporthalle zur Eröffnung und ein paar Grußworten durch den Leiter der BF Duisburg, Herrn Branddirektor Oliver Tittmann. Danach erfolgte die Auslosung der Gruppenphase. Berlin war auf Wunsch des Gastgebers zusammen in Gruppe A gesetzt. Dazu gelost wurden die Mannschaften der BF Hamburg, Düsseldorf, Dortmund, Bochum und Bielefeld. Die Gruppe B bildeten die Mannschaften der BF Hagen/Iserlohn, Ratingen, Köln, Mönchengladbach, Essen und Hannover.

Das erste Spiel trugen wir gegen Düsseldorf aus. Nach turbulenten 12 Minuten wurde knapp mit 7:8 verloren. Leider wurden im Verlauf des Spieles ein 7m und ein Tempogegenstoß frei vor dem Tor vergeben. Dies sollte sich im Turnierverlauf noch bitter rächen.

Das zweite Spiel gegen Bochum konnte noch mit 5:4 erfolgreich gestaltet werden um im dritten Match eine kollektive Auszeit zu nehmen. Trainer und Mannschaft waren nicht richtig bei der Sache und so wurde folgerichtig 2:6 verloren.

Nun, im sicheren Gefühl alles besser zu machen, ging es im vierten Match gegen unsere Freunde aus Hamburg. Und als gute Kumpels gaben wir das Spiel unnötigerweise mit 3:5 aus der Hand. Sofort wurde seitens der Teamleitung reagiert, und mit sofortiger Wirkung der Spaßmodus ausgerufen. Und siehe da, vom Druck des Siegens müssen befreit, wurden die letzten Gruppenspiele gegen Bielefeld mit 8:7 und gegen Duisburg mit 6:3 gewonnen.

Daraus ergab sich, aufgrund der Spielergebnisse, eine außergewöhnliche Tabellenkonstellation. Auf den Gruppenersten Bochum mit 8:4 Punkten folgte der zweite Düsseldorf mit 7:3 Punkten. Danach lagen vier Teams mit 6:6 Punkten, nur getrennt durch das Torverhältnis, beieinander. Darunter auch die Berliner Auswahl. Wir erinnern uns an das erste Gruppenspiel und die ausgelassenen Chancen. So wurde schnell schmerzlich klar, dass dieses Jahr das Halbfinale, und somit möglicherweise noch mehr drin gewesen wäre. So wurde es leider nur Gruppenplatz sechs, das den achten Platz in der Gesamtwertung bedeutete.

Deutscher Meister wurde die BF Düsseldorf vor Bochum, Hagen und Essen.

Dies war bei der Abendveranstaltung zur Siegerehrung, die an einer Wasserskianlage stattfand, aber schon wieder verarbeitet. Und so wurden wir unserem Ruf, nicht die besten aber die lustigsten zu sein voll gerecht und feierten zusammen mit den Hamburgern, den Dortmundern und allen anderen Sportsfreunden bis tief in die Nacht. Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen unter dem Motto: “Auf ein Neues, im nächsten Jahr!“. Dann bei den Kollegen vom amtierenden Deutschen Meister in Düsseldorf.