Quelle
germanroadraces.de
Mit dem Einverständnis zur Spiegelung für die "BSG-Running"
von Herrn Dr. Willy Heepe!
Die
andere Freiheit - Dr. Willi Heepe, der Berliner Marathonarzt,
bezieht Stellung
Die
Folgen sind katastrophal. Cirka 60 % der deutschen Männer,
ca. 50 % der deutschen Frauen und ca. 30 % der deutschen Kinder
sind immobil durch Übergewicht. Ca. 40 % der deutschen Bevölkerung
pflegen einen mehr oder weniger regelmäßigen Nikotinkonsum...
Die
Entwicklung der modernen europäischen Gemeinschaft trägt
noch immer viele nationale Züge. Sie trägt aber auch
eine Reihe gemeinsamer Veränderungen die möglicherweise
an der deutschen Gesellschaft explizit markiert werden können.
Die moderne Gesellschaft ist geprägt von einem Wertewandel,
einem totalen Sozialwandel, einem Wandel der Begriffe und vor
allem von einer sozialen Umschichtung hin zu einer extremen Verlängerung
der Lebenserwartung.
Letzteres wird rein quantitativ markiert. Eine qualitative Wertung
findet nicht statt. Die moderne Zivilisation prägt einen
total immobilen Menschen. Die körperliche Fortbewegung als
Instrument jedweder Kommunikation und jedweder Auseinandersetzung,
ob friedlich oder kriegerisch, tritt zurück. Die globale
Motorisierung ist eingeleitet. Sie hat europaweit perfide Züge
eingenommen. Schaut man sich die Mobilitätszahlen an, so
prägt die Menschheitsgeschichte eine ziemlich konstante mit
10 - 12 Stunden körperlicher Bewegung und Arbeit über
tausende von Jahren.
Die Bewegungsform hat sich mehr oder weniger aufrechterhalten
bis in die Nachkriegszeit, selbstverständlich unterbrochen
von Kriegshunger und anderen Episoden. Der Wandel beginnt exakt
mit dem Wendejahr 1952. In diesem Wendejahr haben in Deutschland
die Menschen kalorisch eine ausgeglichene Periode erlebt. Arbeitsaufkommen
und Nahrungszufuhr hielten sich die Waage.
Die Konsequenz: Geringer Anteile an Übergewicht, ein geringes
Aufkommen an klassischen Risiko- und Zivilisationserkrankungen,
eine relativ hohe Zufriedenheit auf relativ niedrigem sozialen
Niveau. Logischerweise eine Konsequenz aus einer Vollbeschäftigung.
In den Jahren danach bis in die Gegenwart wurde in erster Linie
körperliches Arbeiten ersetzt durch Maschinenarbeit. Die
Fortbewegung von zu Fuß über das Fahrrad, das Moped
zur Vespa, zur Isetta, zum VW-Standard hin zu einem total klimatisierten
Luxusautomobil scheint immer noch nicht abgeschlossen. Der Automobilisierungsgrad
hat heute mit 1,7 Autos pro Familie noch immer nicht den absoluten
Höhepunkt erreicht und wird fortgeschrieben. Das Bewegungsaufkommen
des Individuums ist an Mittelwerten gerechnet zwischen 20 und
25 Minuten täglich zu markieren (Sporthochschule Köln,
statistischer Bewegungsjahreskorb).
Die Folgen sind katastrophal. Cirka 60 % der deutschen Männer,
ca. 50 % der deutschen Frauen und ca. 30 % der deutschen Kinder
sind immobil durch Übergewicht. Ca. 40 % der deutschen Bevölkerung
pflegen einen mehr oder weniger regelmäßigen Nikotinkonsum.
Auch wenn über 80 % der deutschen Bevölkerung in Sportvereinen
organisiert sind und scheinbar sportliches Tun durch Vereinszugehörigkeit
markieren, bleibt eine total erschreckende Zahl, die sich markiert
an den Anträgen auf Schwerbeschädigung.
Rund 40 % der deutschen Bevölkerung über 40 Jahre stellt
einen solchen Antrag und legt Wert darauf ein Dokument zu besitzen,
welches sie als behindert oder schwerbehindert auszeichnet. Nehmen
wir die markierenste Zahl, so hat sich der durchschnittliche Fernsehkonsum
in den letzten Jahren von 2 Stunden täglich auf über
5 Stunden täglich pro Kopf in der Bundesrepublik erhöht.
Eine Stundenzahl, die erschreckend ist. Korreliert man diese Zahlen
mit den Zivilisationsrisiken und den damit verbundenen Erkrankungen,
so bleibt zu markieren, dass die Anzahl der Diabetiker Typ II,
sprich fälschlicherweise immer als Alterszuckerkrankheit
markiert, sich nicht nur verdoppelt hat sondern in Deutschland
in diesem Jahr erstmals die 10 Mio.-Grenze überschreitet
oder jeder 10. Deutsche ist schon oder ist potent zuckerkrank.
Diese
Typ II-Erkrankung hat nichts mit dem Alter zu tun sondern geht
ausschließlich auf ein Missverhältnis zwischen Nahrungszufuhr
und Energieumsatz zurück. Wir haben eine Entwicklung im Bereiche
der Höchstrisikoerkrankung Bluthochdruck, dass jeder 4. Deutsche
diese Krankheit in seinem Leben entwickelt. Diese Krankheit nimmt
5 - 15 Jahre Leben. Nur eine konsequente, komplexe Behandlung
aus Medikamenten und körperlicher Aktivität können
die Folgeschäden verhindern und die Lebenserwartung normalisieren.
Erreicht wird ein Behandlungsaufkommen von ca. 30 % der Hypertoniker
überhaupt.
Leitliniengerecht und den wissenschaftlichen Erkenntnissen gerecht
werden lediglich von den Behandelten 7 - 13 %. Über ein solch
ein Unternehmen müsste Insolvenz angemeldet werden. Es gelingt
der Deutschen Hochdruckliga und anderen Fachgremien nicht so eine
ungeheuerliche Chance, eines der wichtigsten Risiken zu behandeln,
ein besseres Marketing, eine bessere Information an eine qualitativ
bessere Therapie zu initiieren.
Es gelingt uns bis in die Gegenwart nicht 40 % der deutschen Bevölkerung,
die einen regelmässigen Nikotinkonsum pflegt zu motivieren
diesen tötlichen Risikofaktor relevant einzuschränken,
geschweige denn aufzuhören. Von allen Rauchenden sind lediglich
25 % nur überhaupt bereit über die Aufgabe bzw. Einschränkung
zu diskutieren. 75 % lehnen aus Unwissenheit noch immer eine Intervention
völlig ab. Noch viel schlimmer sind die Zahlen am Bewegungsaufkommen.
Komfort, Bequemlichkeit und Lebensqualität werden markiert
an einem gemütlichen Platz im Wohnzimmer vor dem Fernseher
und einem genüßlichen Glas Bier oder Glas Wein in der
Hand, um Leben zu genießen.
Wohin
führt dieses?
Das Muskelkorsett des Menschen bedarf einer täglichen ausreichenden
Bewegung und Übung. Allein eine dreiwöchige Bettlägerigkeit
implementiert einen Muskelabbau und Leistungsabbau, der einem
Alterungsprozess von fast 20 bis 30 Jahren gleichkommen kann und
dokumentiert, dass mit ganz geringem Aufwand und ganz geringer
Bewegungsintensität viele der Beschwerden, die die Menschen
in die Immobilität treiben, ausgeglichen werden können.
Beinahe sämtliche Rückenprobleme, beinahe sämtliche
Gelenkprobleme sind, abgesehen von entzündlichen Erkrankungen,
durch ein gezieltes sportliches Übungsprogramm günstig
zu beeinflussen und zu verhindern.
Worüber
reden wir?
Nennen wir den Begriff älter zu werden, ohne Einschränkungen
und ohne Limits, die körperliche Freiheit ? Dieser Begriff
ist zu prägen. Kann ich mit Sport und Bewegung mein Leben
verlängern, mein Leben verändern ? Jüngere Analysen
sprechen dafür, dass durch ein geeignetes Dauerleistungstraining
die Lebenserwartung um 2 - 4 Jahre zu verlängern ist. Kritiker
würden einwenden, dieses ist genau die Zeit, die ich aufwenden
muss zum Training, um diese Lebensverlängerung zu erreichen
und markieren damit "um Gottes Willen", diese Qualen
nehme ich nicht auf mich, ich quäle mich nicht. Dieses tägliche
Hinaus und dann das Überwinden und die innere Abwehr.
In
der Tat. Wer aus einer Immobilität sich zum sportlichen Tun
aufrafft, wer es wagt hinaus zu gehen, die Sportschuhe anzuziehen,
sollte dieses im Kopf beginnen. Körperliches Tun ist aus
der Lethargie der Immobilität ein tägliches Überwinden
gegen den inneren Schweinehund anzukämpfen. Ein Bedürfnis
wird nicht erkannt sondern ausschließlich die Ratio steuert
einen durch die Wälder zu joggen, zu radeln, zu schwimmen
oder Inline zu skaten oder sich in anderen Sportarten zu betätigen.
Erst die konsequente, regelmässige lange Zeit stabilisiert
diesen Prozess, passt die Psyche und das Organsystem der Herausforderung
an. Erst nach längerer Zeit empfindet man keinerlei Belastungsmomente
durch regelmässiges Tun, und erst nach längerer Zeit
stellt sich das Bedürfnis ein.
Das
heißt, laufe ich z. B. regelmässig ein ausreichendes
Trainingsprogramm und ich tue es nicht mehr eine Woche, dann fehlt
mir was, dann ist das Bedürfnis da. Die Motivation zu regelmässigem
sportlichen Tun ergibt sich einfach aus der Qualität des
Lebens die sich aus der anderen Leistung ergibt.
Was
beeinflusst regelmässiges körperliches Tun?
Dauerleistungstraining beeinflusst das Herzkreislaufsystem. Das
Herz wird größer, es passt sich der Leistung an, die
Zellsubstanz wird besser, die Verwertung des geatmeten Sauerstoffs
wird ökonomischer, die Pumpkraft des Herzens nimmt zu, die
Leistungsreserven nehmen in ganz erheblichen Umfang zu, Erholungszeiten
verkürzen sich und das Entscheidende; das Herz hat für
sich selbst eine ganz andere Ruhezeit. Was viele Menschen völlig
vergessen, dass das Herz sich ernährt oder schläft zwischen
zwei Herzschlägen. Schnelle, untrainierte, hektische Büroherzen
leben schneller, verbrauchen schneller und haben eine kürzere
Lebenserwartung. Die Faustregel gilt: "Langsame Herzen leben
länger".
Langsame
Herzen vermitteln einen andere Gelassenheit. Sie lassen uns weniger
Adrenalin versprühen, sie lassen und gelassener, gleichgültiger,
nein engagiert gleichgültiger leben ohne das es irgendwelche
Einschränkungen gibt. Die Gelassenheit eines funktionierenden
Körpers zu erleben, es in jungen und mittleren Jahren aufzubauen,
um damit Reserven für das Älterwerden zu schaffen, ist
eine köstliche Gabe. Derjenige der sich überwunden hat,
der sie einmal erreicht hat wird diese Freiheit nicht mehr aufgeben.
Sie motiviert. Motoviert sie uns dem Alter davon zu laufen? Motiviert
sie uns permanent gesund sein zu wollen, was insbesondere Läufer
glauben?
Totel
falsch
Das sie sich aus ärztlichen Kontrollsystemen entfernen und
sagen, ich laufe, ich bin gesund, ich kann Gesundheit erzwingen.
Diese Einstellung ist total falsch. Der Sporttreibende ändert
sein Niveau. Er ist möglicherweise gesünder. Klassische
Risikoerkrankungen treten seltener auf. Dennoch bleibt sein genetisches
Muster, seine genetische Anfälligkeit bestehen. Er bedarf
genau wie jeder Risikokanditat regelmässiger Kontrolluntersuchungen.
Er sollte ein ganz anderes Gesundheitsbewusstsein mit einer ganz
anderen Verantwortlichkeit für sich selbst entwickeln und
ggfs. auch wenn ihm das Schicksal Bluthochdruck, oder Zuckerkrankheit,
oder andere Erkrankungen (Lungenerkrankung etc.) erreicht damit
sorgfältig umgehen, sich kontrollieren lassen, ein vertrauensvolles
Verhältnis zu einem Arzt aufbauen und mit einem erfahrenen
Arzt diese Dinge so angehen, das sein sportliches Tun nicht beeinträchtigt
wird.
Hier
ist ärztliches Umdenken angesagt.
Vielen Ärzten ist die Auswirkung sportlichen Tuns überhaupt
nicht bekannt. Sie therapieren und verordnen Medikamente, die
die Motivation zur Leistung und die Möglichkeit der Leistung
dramatisch reduzieren und damit eine non compliance, sprich auch
eine schlechte Behandlung einleiten. Oder sie sagen sogar, wozu
durch die Wälder laufen, nimm deine Pille setz dich vor den
Fernseher und es geht dir gut.
Diese
Einstellung, ich kann mir mit Medikamenten und mit modernem ärztlichen
Tun alles erkaufen ist der größte Irrtum der Gegenwart.
Die klassische Schulmedizin tut alles, vorzuheucheln das sie alles
kann. Ich lege Herzkatheter, ich erweitere deine Gefäße,
ich setz dir einen Stent, ich tue alles für dich. Bleib du
ruhig, du kannst weiter fressen, weiter saufen und weiter rauchen.
Wir, die Gesellschaft reparieren dich. Keiner in unserem Sozialsystem
erkennt diesen fatalen Irrtum. Unverändert laufen wir ungebremst
auf den Abgrund zu, da diese Mechanismen nicht sich selbst ausbremsen,
sondern nur durch ein globales Umdenken eingedämmt werden
müssen.
Wir
sollten uns vor Augen halten: Neun von zehn Herzinfarkten und
neun von zehn Schlaganfällen könnten allein verhindert
werden durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten der Menschen.
Nur ein Schlaganfall von zehn und ein Herzanfall von zehn sind
schicksalshaft und diesen letzteren sollte die gesamt investigative
Kraft und die Intellektualität einer sich weiter entwickelnden
Medizin gewidmet sein, dann wird sie auch bezahlbar bleiben. Dann
ist Hitech-Medizin von Morgen unverändert sinnvoll anzuwenden.
Behandeln wir das Hochrisiko einer gesamten Gesellschaft so weiter
wie bisher, ist das Gesundheitssystem der Gegenwart durch alle
frustranen Reformbemühungen aller Parteischattierungen nicht
mehr zu retten und geht konkurs.
Leider
ist der Denkansatz der gesamten Medizinerschaft immer noch unverändert
orientiert am Prinzip "Profit aus Krankheit". Dieses
Prinzip ist tötlich. Wir müssen einen Denkprozess einleiten,
der Prävention zum belohnbaren Prinzip macht und der es zum
seriösen Prinzip erklärt, dass der Arzt an der Gesundheit
seines Kunden (nicht mehr Patienten) orientiert. Es muss seriös
sein, dass ich für einen gesunderhaltenden Einsatz auch belohnt
werde, damit die Arbeit weiter Spaß macht. Evaluierte Studien
zur Prävention fehlen. Sie sind dringend zu iimplementieren.
Das
Ziel solcher Studien soll nicht unbedingt sein die Lebenserwartung
weiter zu verlängern, sondern Lebensqualität dem Leben
hinzuzufügen, damit die Pflegebedürftigkeit einer älter
werdenden Gesellschaft um Jahre hinaus geschoben wird, um nicht
zu sagen, dass die Pflegebedürftigkeit sich nicht an Jahren
am Lebensende orientiert sondern lediglich an kurzen Zeitintervallen.
Denn eines steht fest: Die Lebenserwartung wird durch eine moderne
Medizin klassischer Altersmechanismen wie das Rhenin-Angiotensin-System
und andere Systeme, die das Alter beschleunigen, beeinflussen.
Die Lebenserwartung der Frauen wird sich reell für die jetzte
Generation an der Zahl 100 markieren.
Die
Lebenserwartung der männlichen Gesellschaft wird sich reell
an der Zahl 90 orientieren. Die Unterschiede ergeben sich daraus,
dass biologisch die Frau einen geringeren Alterungsindex in jüngeren
Jahren hat als die Männer. Irgendwo zwischen 90 und 100 nähern
sie sich und haben dann wieder das gleiche Sterberisiko. Beeinflussbar
ist zu jeder Zeit, in jedem Alter, der Alterungsmechanismus durch
körperliche Aktivität. Beide Komponenten, ein Dauerleistungstraining
zur Beeinflussung des Herz-Kreislaufsystems und des psychischen
Systems sowie die Beeinflussung des muskulären Systems durch
ein altersadäquates Krafttraining sind möglich. Sie
sind dokumentiert, sie bedürfen keiner weiteren Beweisführung.
Die
allmähliche Hinwendung zu einer konsequenten, regelmässigen,
lebenslangen, intermittierend intensiven sportlichen Tätigkeit
lohnt sich ungeheuer. Wenn ich als Unterzeichner, heute über
60 eine körperliche Freiheit für mich selbst zum Ausdruck
bringe, die mich leistungsfähiger als mit 30 Jahren markiert,
dann hat nicht das Schicksal mir dieses Gott gewollt in die Wiege
gelegt sondern über 30 Jahre konsequentes Arbeiten am Körper.
Konsequentes Kontrollieren und entwickeln.
Nicht
das Lebensende ist das Entscheidende, sondern die Lebensqualität
gewissermaßen bis an die Urne zu pflegen. Das mag das Ziel
des Lebens sein. Nicht nur der Körper steht dabei im Vordergrund.
Alle anderen Vitalfunktionen werden durch eine gesunde Körperlichkeit
positiv beeinflusst. Wer es nicht glauben will sollte an seine
letzten Zahnschmerzen denken. Wie sehr ein nicht mehr funktionierender
Körper die Freiheit, die Fähigkeit zu leben den Lebensgenuss
einengen kann. Diese Funktionen aufrecht zu erhalten sind durch
ein geringes Tun möglich.
Allein
3 - 5 mal wöchentlich 1 Stunde aufgewandt für ein konsequentes
Dauerleistungstraining und ein wenig Krafttraining dazu reichen
aus, um sehr viel Lebensglück hinzuzugewinnen.
Warum
tun wir uns so schwer? Haben wir alle keine Zeit mehr?
Wenn jeder in seiner kurzen Lebensarbeitszeit darum kämpft
einen max. Profit zusammen zu arbeiten, wird er sehr schnell feststellen,
dass er diesen Profit aufwenden muss, um seine Immobilität
und seine vielfältige Erkrankung beim älterwerden wieder
auszugleichen. Lieber etwas ärmer ins Alter aber gesünder.
Lebensphilosophien sind zu prägen ganz früh, gedanklich
und überzeugend.
Wie
motiviert man eine Gesellschaft?
Jüngste Analysen beim Berlin-Marathon zeigen, dass allein
beim Zuschauen an der Strecke die meisten Neueinsteiger in die
Laufbewegung motiviert haben. Erstaunlich? Darüber gilt es
zu reflektieren. Warum laufen? Emil Zatopek, der große tchechische
Läufer hat so schön formuliert:: "Der Vogel
fliegt, der Fisch schwimmt, der Mensch läuft".
Ganz einfach, beim Laufen nehmen wir wahr, unsere Umwelt. Wir
erleben Sommer, Winter, Wärme, Kälte, Regen. Wir werden
unempflindlich gegen die Einflüsse des Wetters. Wir haben
keine Angst vor einem Schneefall, wir haben auch keine Angst vor
einer heißen Sonne.
Wir erleben, wir sehen, wir nehme. wahr. Wir befriedigen den Körper.
Wir erleben bis zu 30 % mehr Blut im Kopf. Wir können denken,
wir sind frei, wir empfinden. Wer will darauf verzichten? Da war
doch noch was ? Natürlich auch die Vitalität ausgedrückt
durch Sexualfunktionen werden durch ein moderates Dauerleistungstraining
außerordentlich positiv beeinflusst. Wer will da noch zu
Hause bleiben? Laufen Sie schon?
Selbstverständlich
gibt es Einschränkungen durch Gelenkerkrankungen, Verletzungen,
Behinderungen etc. Aber wo ein Wille ist, ist auch eine Möglichkeit.
Radfahren, Schwimmen, Inlineskaten, viele Möglichkeiten sind
gegeben. Es reicht eine ausreichende qualitative Beratung. Es
reicht häufig eine sorgfältige Analyse und es reicht
häufig ein Motivationsschub.
Fangen
Sie einfach an. Es ist ganz einfach.
Dr.
Willi Heepe,
Praxis
Westend - Kardiologie, Sport- und Präventivmedizin
Medianzentrum
Spandauer Damm 130
14050 Berlin
Tel.: 030 / 30 11 82 30
Fax: 030 / 30 11 82 33
www.praxis-westend.de
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