Wir über uns


"An dieser Stelle möchte ich unserem Leo Bogenschneider danken.
Er stellt all diese Informationen aus der Vergangenheit unserer Abteilung zur Verfügung."

 

Als am 12. Oktober 1953 die Interessengemeinschaft der Fußball, Firmen und und Behörden (heute Fachvereinigung Fußball im Betriebssportverband Berlin/Brandenburg e.V.) gegründet wurde, war die Berliner Feuerwehr dabei. Sie ist dabei geblieben und besteht auch im Jahre 2003 fünfzig Jahre. Zum l. Vorsitzenden wurde Herbert Jönk gewählt. Männer der ersten Stunde waren u.a. Fritz Steinke und Kurt Mittelstadt, die auch heute noch unserer BSG angehören. Die Heimspiele wurden in Alt-Marienfelde, hinter der alten Feuerwache Marienfelde, ausgetragen.
1960 wurde die Betriebssportgemeinschaft Berliner Feuerwehr gegründet. Ihr gehörten, neben den Fußballspielern, die Tischtennis- und Handballabteilung an. Kurze Zeit später kamen die Faustballer hinzu.
In den 80er Jahren umfasste unsere BSG achtzehn (!) Sportabteilungen
Am 15. Februar 1982 wurde die BSG Berliner Feuerwehr ins Vereinsregister eingetragen.
Im Januar 1961 wurde auf der Feuerwache Spandau eine zweite Fußballabteilung gegründet, die den Namen "Florian Spandau" (Flospa) trug.
Grund der "Gegengründung" waren die fast unüberwindlichen Hindernisse, in die andere Wachabteilung zu wechseln. 1963 trat Flospa der BSG Berliner Feuerwehr bei. Nun trugen die Fußballabteilungen die Namen Feuerwehr Nord und Feuerwehr Süd.
Vom Verband wurden die beiden Gruppen wie zwei Vereine behandelt. Sie wurden, toleranterweise, längere Zeit in verschiedene Staffeln gesetzt, was uns sehr half.
Als 1984 die dritte Wachabteilung (im 24-Stunden-Dienst) geschaffen wurde, haben beide Fußballabteilungen die Chance genutzt und fusioniert.


Eine Betriebssportgemeinschaft ist eine private Gruppe von Sportlern, die einer Firma oder Behörde angehören, deren Namen sie tragen dürfen.
Wie gut die Verbindung ist, liegt an beiden Seiten. Das Verhältnis unserer BSG und der Führung der Berliner Feuerwehr ist gut, zumal der Behördenleiter l. Vorsitzender der BSG ist .
Er unterstützt sie auch, weil die Personalknappheit einen geregelten Dienstsport nicht zuläßt.
Die BSG-Sportler, vor allem die der Fußballabteilung, mit ihren Spielern und den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, ist maßgeblich an den Organisationsarbeiten der internen Sportveranstaltungen offizieller Feuerwehrbegegnungen innerhalb Berlins und an den Begegnungen mit anderen Berufsfeuerwehren im In- und Ausland, beteiligt.
Was hat nun unsere Fußballabteilung(en) in den fast fünf Jahrzehnten ihres Bestehens erreicht?
Trotz der Einschränkung der Spielberechtigung durch den Vertrag mit dem Berliner Fußballbund, können sich ihre Erfolge sehen lassen.
Mit z.T. fünf, sechs Mannschaften angetreten, wurde viel erreicht .
Berliner Meisterschaften, Pokal- und Hallenerfolge, Staffelsiege, Turniergewinne, reihen sich aneinander. Auch bei Deutschen und Europameisterschaften gegen Berufsfeuerwehren, stellte die BSG das größte Kontingent. Die Erfolge waren aber nur möglich, weil von den Spielern und den Funktionären viel Freizeit geopfert wurde.

aus dem Archiv von Leo Bogenschneider